1. Vorbemerkung
2. Vorarbeiten und Entstehung des Repertoriums
3. Ergebnisse
3.1 Kopiensammlung - Auswertung der Auktionskataloge
3.2 Standortbestimmung
3.3 Erweiterung des Textbestandes
3.4 Inhalt der Datenbank
3.5 Hinweise zur Benutzung
4. Standortverzeichnis (Standorte der Goethe-Briefautographen)
1. Vorbemerkung
Das Repertorium der Goethe-Briefe ist eine Vorarbeit für die von der
Forschung dringend benötigte wissenschaftliche Gesamtausgabe der Goethe-Briefe. 2. Vorarbeiten und Entstehung des Repertoriums
Die noch immer umfassendste Ausgabe von Goethes Briefen, die vierte
Abteilung der Weimarer Ausgabe, enthält in 50 Bänden insgesamt etwa 13 400
Briefe. Sie erschien vor nahezu einem Jahrhundert (1887-1912) und ist
naturgemäß in vielen Bereichen überholt. Seit Erscheinen des letzten
Briefbandes bis heute sind mehr als 1300 Briefe Goethes neu aufgefunden worden.
Die Mehrzahl, nämlich etwa 1000 Briefe, sind 1990 in den von Paul Raabe
herausgegebenen WA-Ergänzungsbänden 51 und 52 veröffentlicht und kommentiert
worden. Wesentlich erleichtert wird auch die Benutzung des Gesamtfundus der
Briefe durch den Ergänzungsband 53, der ein chronologisches Verzeichnis der in
der WA und ihren Nachtragsbänden veröffentlichen Briefe sowie ein kommentiertes
alphabetisches Adressatenregister enthält. [3] Mit dem Erscheinen der Ergänzungsbände wird jedoch die
Notwendigkeit einer kompletten Erneuerung der Briefabteilung nicht aufgehoben,
wie auch der Herausgeber in seinen "Vorbemerkungen" zum Kommentar der
Nachträge betont: "So steht am Ende die Erkenntnis, daß das
Wiedererscheinen der Weimarer Ausgabe als klassisches Erbstück aus der Frühzeit
einer kritischen Goethe-Philologie und als Supplemente auch die hier vorgelegte
Bilanz nur ein Meilenstein auf dem Wege zu einer Neuen Weimarer Ausgabe der
Briefe wie der Tagebücher sein kann." [4] Im Repertorium werden die Handschriften sämtlicher überlieferter
Goethe-Briefe (Ausfertigungen) nachgewiesen, von denen etwa 5000 in den
Beständen des Goethe- und Schiller-Archivs und etwa ebensoviele weltweit
verstreut in Archiven, Bibliotheken oder bei Privatbesitzern aufbewahrt werden.
Damit ist der gesamte derzeit bekannte Streubesitz einschließlich der größeren
Sammlungen erfaßt. Verzeichnet sind außerdem die im GSA und an anderen Orten
überlieferten Schemata und Konzepthandschriften sowie die für die Überlieferung
relevanten Abschriften. 3.1 Kopiensammlung - Auswertung der
Auktionskataloge
Als Rücklauf der Umfrageaktion gelangten ca. 1400 Handschriftenkopien nach
Wolfenbüttel. Die Wolfenbütteler Kopiensammlung wurde ergänzt und
vervollständigt durch den im GSA lagernden Altbestand an Kopien. Die Sammlung
des GSA umfaßt heute mit wenigen Ausnahmen [5] alle Briefhandschriften, die außerhalb Weimars
aufbewahrt werden, also ca. 5000 Kopien. Ein wichtiges Ziel der Arbeiten war die Ermittlung der Standorte der
weltweit verstreuten Briefautographen. Insbesondere in diesem Bereich sind die
Angaben der WA stark revisionsbedürftig. Als Besitzer größerer Sammlungen folgen in Deutschland:
das Freie Deutsche Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum in Frankfurt a. M.
mit ca. 800 Briefen, Im europäischen Ausland befinden sich größere Bestände in:
der Biblioteka Jagiellonska in Kraków mit ca. 600 Briefen (bis 1941
Preußische Staatsbibliothek Berlin), In den USA sind zu nennen:
die Pierpont Morgan Library in New York mit der Sammlung Heinemann, die ca.
100 Briefe Goethes enthält, Seit dem Abschluß der Weimarer Ausgabe sind wichtige Privatsammlungen in
öffentlichen Besitz gelangt. So gehören die Handschriften der Briefe an Carl
Friedrich von Conta, bis 1950 in Familienbesitz der von Contas, heute zu den
Beständen des Heinrich-Heine-Instituts in Düsseldorf; die Sammlung Elischer mit
Briefen Goethes an Johann Friedrich Reichardt, an Johann Gottfried Herder, an
Caroline und Wilhelm von Wolzogen, an Charlotte Schiller, an Christian Ernst
Friedrich Weller u.a. befindet sich heute in der Bibliothek der ungarischen
Akademie der Wissenschaften in Budapest; die Briefe an Marianne und Johann
Jacob von Willemer, zu Zeiten der WA größtenteils in Frankfurter Privatbesitz,
verwahrt heute das Freie Deutsche Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum; ebenso
gelangten die Briefe an Joseph Sebastian Grüner aus Wiener Privatbesitz in die
österreichische Nationalbibliothek in Wien. Die Briefe an Philipp Seidel, die
sich um 1890 im Besitz von Seidels Sohn in Wien befanden, sind heute Teil der
Sammlung Heinemann der Pierpont Morgan Library in New York. 3.3 Erweiterung des Textbestandes
Um verschollene oder neu auftauchende Handschriften zu ermitteln, wurde
ergänzend zur weltweiten Umfrageaktion und zur Auswertung der Auktionskataloge
auch das aktuelle Auktionsgeschehen verfolgt. Seit 1990, also nach Erscheinen
der Ergänzungsbände zur WA IV, konnten mehr als 300 unbekannte Goethe-Briefe
und briefähnliche Texte ermittelt werden, die entweder an entlegener Stelle
veröffentlicht wurden, meist in Auktionskatalogen, oder noch ungedruckt und
somit der Forschung bislang unbekannt sind. Allein im Goethe-Jahr 1999 sind
bislang etwa 40 Goethe-Briefe zum Verkauf angeboten worden, darunter neun noch
unbekannte Briefe. Das Repertorium der Goethe-Briefe wurde mit Hilfe der elektronischen
Datenverarbeitung erstellt. Die Datenbank bietet neben der schnellen
Verfügbarkeit der Informationen und den vielfältigen Rechercheangeboten auch
die Möglichkeit der ständigen Erweiterung und Aktualisierung. Gespeichert sind
insgesamt ca. 15 200 Datensätze. Verzeichnet sind neben Briefen auch
briefähnliche Texte wie Widmungen, Bestellungen, Zahlungsanweisungen u. ä.
Amtliche Schreiben wurden aufgenommen, wenn sie als Rücklauf der Umfrageaktion
in Kopien nach Wolfenbüttel und Weimar gelangten oder sich im Bestand der
Goethe-Briefe des GSA befinden. Jeder Brief ist im Internet über fünf Register recherchierbar: Jeder Brief kann auch direkt über die Option Suche recherchiert
werden. Hier besteht wiederum die Möglichkeit, Briefe entweder nach WA-Nummer, Adressat,
Datum, Incipit oder durch kombinierte Abfragen (z. B. nach Datum und
Adressat) aufzufinden. Die unter dieser Option zusätzlich angebotene Volltextsuche
ermöglicht Recherchen nach Suchbegriffen aus der gesamten Datenbank, die über
die Register hinausgehen. Mögliche Suchbegriffe sind z.B. die Wörter des
Incipits der Briefe sowie alle in der Beschreibung der Handschriften- und
Drucküberlieferung vorkommenden Angaben (z. B. Standorte, Institutionen
<s. Projektbeschreibung: Standortverzeichnis> oder
Schreiber Goethes<s. Abkürzungen und Siglen>).
Eine Aktualisierung der Datenbank im Internet soll in regelmäßigen
Zeitabständen (nach Möglichkeit halbjährlich) erfolgen. Es ist außerdem
geplant, die Texte der seit 1990 neu aufgefundenen Briefe im Internet zu
veröffentlichen.
4. Standortverzeichnis (Besitzer von
Goethe-Briefautographen)
Aachau (Schweiz), Staatsarchiv Weimar, Mai 2000
Das Projekt einer neuen historisch-kritischen Goethe-Briefedition gehört seit
Anfang der sechziger Jahre zu den langfristigen Vorhaben des Goethe- und
Schiller-Archivs. Es ist einzuordnen in die Bemühungen um eine schrittweise
Erneuerung der Weimarer Ausgabe, der nach wie vor einzigen Gesamtausgabe von
Goethes Werken, naturwissenschaftlichen Schriften, Tagebüchern und
Briefen. [1]
1962 hatten die Nationalen Forschungs-und Gedenkstätten der klassischen
deutschen Literatur in Weimar mit der Erneuerung der Abteilungen III und IV,
also der Tagebuch- und der Briefabteilung, begonnen. Die Arbeiten an der Brief-
und Tagebuchedition mußten 1974, noch vor Erscheinen des ersten Bandes, aus politischen
Gründen eingestellt werden. Erst zu Beginn der neunziger Jahre hatten sich mit
der deutschen Vereinigung die wissenschaftspolitischen Bedingungen so
verändert, daß man zumindest konzeptionell die großen Vorhaben der
Goethe-Edition aufgreifen konnte.
Im September 1990 kam durch Initiative Paul Raabes, des damaligen Direktors der
Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, ein Treffen von Direktoren und
wissenschaftlichen Mitarbeitern verwandter Institutionen zustande, auf dem die
Perspektiven der Goethe-Editionen beraten wurden. Verabredet wurde damals die
Erneuerung der Tagebuchabteilung in der wissenschaftlichen Verantwortung der
Weimarer Forschungs- und Gedenkstätten (heute Stiftung Weimarer Klassik). [2] Konsens bestand auch darüber,
daß als zweites Projekt die Edition sämtlicher Briefe Goethes in Angriff zu
nehmen sei. Nach Möglichkeit sollte damit 1999 parallel zur Tagebuchausgabe
begonnen werden.
Seit Erscheinen der WA hat sich nicht nur der Textbestand beträchtlich
erweitert, auch die Darbietung der Texte selbst und die Chronologie der Briefe
sind stark revisionsbedürftig. Ebenso ist die umfassende und im Zusammenhang
dargebotene Kommentierung der Briefe, die in der WA nicht vorgesehen war, ein
dringendes Desiderat der Forschung. Die Besitzverhältnisse haben sich vielfach
verändert, Sammlungen wurden aufgelöst oder sind gar als Kriegsverlust zu
beklagen. Zahlreiche Datierungen von undatierten Briefen konnten inzwischen
korrigiert oder neu ermittelt werden, der WA unbekannte Adressaten wurden
bestimmt. Zu einer Vielzahl von Briefen, die in der WA nur unvollständig
gedruckt werden konnten, sind inzwischen die Originale bekannt.
Als notwendige Vorarbeit einer neuen Gesamtausgabe mußten zunächst sämtliche
überlieferten Goethe-Briefe erfaßt und die Aufbewahrungsorte der Handschriften
einschließlich von Schemata, Konzepthandschriften sowie von textkritisch
relevanten Abschriften ermittelt werden. Ergänzend zur Überlieferung der
Handschriften waren die Druckgeschichteder Briefe aufzuarbeiten und neuere
Erkenntnisse z. B. zur Datierung undatierter Briefe oder zu bislang nicht
ermittelten Adressaten zusammenzutragen. All dies mußte an zentraler Stelle in
einem Repertorium zusammengeführt werden.
Grundlage des Repertoriums der Goethe-Briefe waren die Arbeiten Paul Raabes für
die Ergänzungsbände der Briefabteilung, in die auch die Weimarer Vorarbeiten
eingeflossen sind, insbesondere die im Zusammenhang mit dem dritten
Nachtragsband ermittelten Daten für das Gesamtregister der Briefe. Mit der
Anlage des Repertoriums wurde 1990 an der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel
unter Leitung ihres damaligen Direktors begonnen. Gefördert wurde das Projekt
durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.
Die Grunddaten jedes überlieferten Briefes wurden damals in einer
allegro-Datenbank erfaßt. Bei den in der Weimarer Ausgabe einschließlich der
Nachtragsbände veröffentlichten Briefen wurden die Angaben der WA, d. h.
WA-Nummer oder bei neu aufgefundenen Briefen eine davon abgeleitete Nummer,
Adressat, Datum und Incipit erfaßt. Parallel zur Aufnahme der Grunddaten wurde
weltweit nach Goethe-Briefautographen gesucht; etwa 1500 Anfragen wurden an
Archive, Bibliotheken und private Sammler in 30 Ländern gerichtet. Außerdem
wurde mit der systematischen Auswertung von Auktionskatalogen begonnen.
Insgesamt wurden ca. 1500 Auktionskataloge, zunächst für den Zeitraum nach
1912, ausgewertet und in der Datenbank verzeichnet.
Die Datenbank, alle Handschriftenkopien sowie weitere Unterlagen wurden 1992 an
das GSA in Weimar übergeben, wo die Arbeiten mit Unterstützung der DFG von Juli
1995 bis Ende Juni 1999 fortgeführt wurden. Für das Repertorium konnten seit
1995 auch die im GSA aufbewahrten Materialien der zu Beginn der sechziger Jahre
begonnenen "Neuen Weimarer Ausgabe", genutzt werden, insbesondere die
Gesamtkartei der Goethe-Briefe und die Kopiensammlung. Nach Sichtung und
Ordnung des Materials erfolgte in Weimar die Verzeichnung der Handschriften-
und Drucküberlieferung der Briefe in der Datenbank. Die Heterogenität der
Überlieferungsformen und die daraus resultierende Notwendigkeit, Informationen
festzuhalten, die im ursprünglichen Modell nicht vorgesehen waren, führte zur
Differenzierung einzelner Kategorien, so daß im Verlauf derArbeiten das
Erfassungsschema erweitert werden mußte.
Nach Sichtung der Bestände des GSA sowie sämtlicher Kopien läßt sich
feststellen, daß schätzungsweise zu etwa 60% der überlieferten Briefe Goethes
der derzeitige Aufbewahrungsort der behändigten Ausfertigung bekannt ist.
Die Handschriftenbestände des Goethe- und Schiller-Archivs, des Freien
Deutschen Hochstifts/Frankfurter Goethe-Museum, des Düsseldorfer Goethe-Museums
und der Universitätsbibliothek in Bonn wurden größtenteils nach Autopsie
verzeichnet,die übrigen nach Kopien.
Als Teil der Mitteilungen zur Überlieferung der Briefe enthält das Repertorium
Angaben zur Druckgeschichte. Sie ist derzeit zu etwa 80% der Briefe
aufgearbeitet und soll nach und nach komplettiert werden.
Mit dem Repertorium der Goethe-Briefe werden die Standortangaben der Briefabteilung
der WA erstmals seit deren Erscheinen umfassend erneuert und ergänzt.
Eingearbeitet sind auch neuere Ergebnisse zur Datierung undatierter oder
unvollständig datierter Briefe.
Insgesamt wurden für den Zeitraum von etwa 1880 bis in die Gegenwart ca. 2500 Auktionskataloge
ausgewertet. Die Sichtung der Kataloge lieferte insbesondere Aufschluß über
Kriegsverluste, die auszuschließen sind, wenn Handschriften nach 1945 auf dem
Autographenmarkt aufgetaucht sind. Für Briefe, deren Ausfertigungen verschollen
sind, können z.B. Faksimiles in Auktionskatalogen, die im Repertorium
gleichfalls nachgewiesen werden, in der Überlieferung an die Stelle der
fehlenden Handschrift treten.
Neben dem Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar, in dem mit mehr als 20 000
Handschriften, einschließlich der Ausfertigungen, der Konzepte, sowie der
zeitgenössischen und späteren Abschriften, mit deutlichem Abstand zu allen
übrigen Archiven und Bibliotheken der Hauptfundus der Goethe-Briefe lagert,
wurden ca. 200 weitere Standorte in Europa, in Amerika und Asien ermittelt
(vgl. Standortverzeichnis).
das Thüringische Hauptstaatsarchiv in Weimar mit ca. 700 Briefen,
das Goethe-Museum in Düsseldorf mit ca. 350 Briefen,
das Schiller-Nationalmuseum / Deutsche Literaturarchiv in Marbach a. N. mit ca.
320 Briefen,
die Universitätsbibliothek in Leipzig mit der Sammlung Hirzel mit ca. 300
Briefen,
die Universitätsbibliothek in Bonn mit ca. 200 Briefen,
die Universitätsbibliothek in Jena mit ca. 200 Briefen,
die Staats- und Universitätsbibliothek in Bremen mit ca. 130 Briefen,
das Stadtarchiv Hannover mit dem Bestand des Kestner-Museums mit ca. 70 Briefen
sowie dasHeinrich-Heine-Institut in Düsseldorf mit 25 Briefen.
der Bibliothèque Nationale et Universitaire in Strasbourg mit ca. 70 Briefen,
der Nationalbibliothek in Wien mit ca. 50 Briefen,
dem Literaturarchiv des Nationalmuseums in Prag mit ca. 40 Briefen
und der Bibliothek der Akademie der Wissenschaften in Budapest mit ca. 30
Briefen.
die Yale University Library in New Haven mit ca. 50 Briefen,
die University Library in Princeton mit ca. 20 Briefen
und die Pennsylvania State University Library in University Park mit ca. 20
Briefen.
Noch 1967 mußten die Mitarbeiter der "Neuen Weimarer Ausgabe" den
Verlust oder zumindest den ungeklärten Verbleib wesentlicher
Handschriftenbestände der Deutschen Staatsbibliothek Berlin, ehemals Königlich
Preußische Bibliothek, konstatieren: "Am schmerzlichsten ist die Lücke der
Briefe an Knebel (rd 320) und an Herder (rd 50), die die DSB Berlin besaß und
die seit 1945 verschollen sind." [6] Teile dieser Bestände befinden sich in der
Biblioteka Jagiellonska in Kraków. Sie waren bis etwa 1985 der Forschung nur
schwer zugänglich, können aber heute wieder eingesehen werden. Dazu gehören der
umfangreiche Varnhagen-Nachlaß mit Briefen Goethes an Rahel und Karl August
Varnhagen von Ense sowie mit Varnhagens Abschriften von Goethe-Briefen an
Sophie La Roche, die Briefe Goethes an Johann Gottfried Herder und an dessen
Frau sowie ein umfangreiches Konvolut von Briefen an Carl Ludwig von Knebel, an
Sara von Grotthuß, an Johann Friedrich Rochlitz, an Friedrich August Wolf und
andere.
Aber auch Verluste sind festzustellen. Die Bearbeiter der WA konnten noch
Handschriften aus Privatsammlungen einsehen, die seither aufgelöst und in alle
Welt verstreut wurden. So befanden sich z. B. die Originale der Briefe Goethes
an Silvie von Ziegesar 1896 im Gräflich Werthernschen Familienarchiv in
Beichlingen. [7] Ihr
Verbleib ist unbekannt. Aufgelöst wurde auch die Sammlung Rudolf Brockhaus in
Leipzig mit Briefen Goethes an Heinrich Carl Abraham Eichstädt, an Elisabeth
von der Recke, an Reichardt, an Ludwig Tieck, an Charlotte Schiller u.a.
Teilweise verschollen sind die Briefe Goethes an Christian Gottlob von Voigt
aus der Sammlung Arthur Osann in Darmstadt. Immerhin besteht in all diesen
Fällen die Chance, daß die Handschriften nach und nach auf dem Autographenmarkt
auftauchen. So konnten das GSA, das Freie Deutsche Hochstift und das
Düsseldorfer Goethe-Museum in den letzten Jahrzehnten vereinzelt Briefe aus der
Sammlung Osann erwerben. Andere Bestände sind tatsächlich als Kriegsverlust zu
beklagen. Zu nennen sind hier vor allem die mehr als 300 Briefe, die sich in
den Akten der Oberaufsicht im ehemaligen Thüringischen Landeshauptarchiv Weimar
befanden. Sie wurden während des Zweiten Weltkrieges nach Bad Sulza ausgelagert
und sind dort verbrannt. [8]
Ein wesentlicher Ertrag der Arbeit liegt in der Ermittlung jener etwa 2000
Handschriften von Ausfertigungen, die lange Zeit verschollen waren und die in
der WA nur nach Konzepten oder nach älteren, oftmals unvollständigen und
ungenauen Drucken ediert werden konnten. So konnte z. B. der größte Teil der
Briefe an Thomas Seebeck in der WA nur nach den im GSA aufbewahrten Konzepten
gedruckt werden, weil ihre Originale, die sich heute überwiegend im Goethe-Museum
Düsseldorf und zum Teil im Freien Deutschen Hochstift/Frankfurter Goethe-Museum
befinden, nicht zugänglich waren. [9]
Wiedergefunden wurde u. a. auch ein Großteil der Briefe Goethes an Johanna
Fahlmer, an Carl Cäsar von Leonhard, an Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, an
August Wilhelm Schlegel, an Sophie von La Roche, an Gottfried August Bürger
sowie an Franz Kirms, die in der WA nach dem Erstdruck oder einem frühen Druck
wiedergegeben werden mußten. Die Handschriften der Briefe Goethes an Johanna
Fahlmer befinden sich heute in Privatbesitz, sind aber als Fotokopien im GSA
vorhanden (WA-Druck nach: Briefe von Goethe an Johanna Fahlmer. Hrsg. von L.
Urlichs. Leipzig 1875). Die Briefe an Carl Cäsar von Leonhard befinden sich heute
zumeist im Freien Deutschen Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum (WA-Druck
nach: Karl Cäsar Leonhard: Aus unserer Zeit in meinem Leben. 2 Bde. Stuttgart
1854 -1856). Der größte Teil der Briefe an Friedrich Wilhelm Joseph Schelling
wird heute im Akademiearchiv der Berlin-Brandenburgischen Akademie der
Wissenschaften in Berlin aufbewahrt (WA-Druck nach: Aus Schellings Leben. In
Briefen. 2 Bde. Leipzig: Hirzel, 1869 - 1870). Die Briefe an August Wilhelm
Schlegel befinden sich heute mit wenigen Ausnahmen in der
Universitätsbibliothek in Bonn (WA-Druck nach: Briefe Schillers und Goethes an
A. W. Schlegel. Hrsg. von Eduard Böcking. Leipzig 1846). Die Briefe an Sophie
von La Roche werden heute zum großen Teil im GSA aufbewahrt (WA-Druck nach:
Briefe Goethe’s an Sophie von La Roche und Bettina Brentano nebst dichterischen
Beilagen. Hrsg. von Gustav von Loeper. Berlin 1879). Briefe an Gottfried August
Bürger sind heute im Besitz des Goethe-Museums in Düsseldorf (WA-Druck nach:
Briefe von und an Gottfried August Bürger. Ein Beitrag zur Literaturgeschichte
seiner Zeit. Hrsg. von Adolf Strodtmann. 4 Bde. Berlin 1874). Eine große Anzahl
von Briefen an Franz Kirms befindet sich heute im Besitz des Stadtarchivs /
Kestner-Museums in Hannover (WA-Druck nach: Theaterbriefe von Goethe und
freundschaftliche Briefe von Jean Paul. Nebst einer Schilderung Weimars in
seiner Blüthezeit. Hrsg. von Dietmar. Berlin 1835).
Zu jedem derzeit bekannten überlieferten Goethe-Brief enthält das Repertorium
Angaben zur Überlieferung der Ausfertigung und / oder der Konzepte,
gegebenenfalls auch zu zeitgenössischen und späteren Abschriften, wenn sie für
die Überlieferung von Bedeutung sind. Die Konzepte sind in der Reihenfolge
ihrer nachweisbaren oder erschlossenen Entstehung angeordnet.
Die Handschriften der Ausfertigungen, Konzepte und Abschriften jedes Briefes
wurden wie folgt verzeichnet: Schreiber, Schlußformel, Unterschrift,
eigenhändige Teile, Datierung, Besitzer (Land <internationales
Kennzeichen>, Ort, Institution, gegebenenfalls Signatur); bei Aufnahme nach
Autopsie sind außerdem Adressen, Poststempel, Empfangsvermerke, der Umfang und
die Anzahl der beschriebenen Seiten, in Einzelfällen auch das Format vermerkt.
Beilagen sind bei handschriftlicher Überlieferung analog verzeichnet. Bei
verschollenen Handschriften wird, wenn ermittelt, der letzte nachweisbare
Besitzer angegeben. Bei Privatbesitzern erfolgt nur die Angabe des Landes und
des Ortes.
Nachgewiesen werden außerdem der Erstdruck und, sofern dieser fragmentarisch
ist, der erste vollständige Druck eines Briefes sowie der Druckort in der WA.
Hinzu kommen in Einzelfällen für die Drucküberlieferung relevante frühe Drucke
sowie neuere wissenschaftliche Editionen. Drucke werden mit Erscheinungsjahr,
Titel, Band-und Seitenzahl und / oder Nummer sowie Herausgebernamen angegeben.
Bei unvollständigen Drucken erfolgt der Hinweis {Teildruck}. Wird die Druckvorlage
nicht besonders vermerkt, wurde der Brief mutmaßlich nach der Ausfertigung
gedruckt
Im Verlauf der Arbeiten an der Briefedition sollen die Angaben des Repertoriums
weiter präzisiert und ergänzt werden (z. B. die Drucknachweise und die
Handschriftenbeschreibungen). Ergänzungen werden selbstverständlich auch
vorgenommen, wenn bisher unbekannte oder verschollen geglaubte Handschriften zu
Goethe-Briefen auftauchen.
Register 1: Sortierung nach der Briefnummer der WA
Grundlage ist bei den in der vierten Abteilung der WA einschließlich des
Ergänzungsbandes 51 gedruckten Briefen die WA-Nr. Für die Bände WA IV, 1 bis 29
mit durchgängiger Zählung (Nr.1 - 8207) wurde aus der WA-Nr. jeweils eine
fünfstellige Nummer abgeleitet (z.B: 00001; 08207). Von Bd. 31 bis Bd. 49 sind
die Briefe bandweise gezählt. Um weitere individuelle Briefnummern zu erhalten,
wurde die Bandnummer mit der Briefnummer kombiniert (z. B.: 31001; d. i. Brief
Nr. 1 des Bandes 31). Die Briefnummern der undatierten nachgetragenen Briefe
wurden durch eine vorangestellte 5 ergänzt, so daß die Nummern der im
Bd. 30 gedruckten undatierten Briefe jeweils mit 58... beginnen, die im
Bd. 50 gedruckten und die neu aufgefundenen mit 59...; die im
Nachtragsband 51 gedruckten undatierten Briefe beginnen mit 55... Für nicht in
der WA gedruckte oder neu aufgefundene Briefe (Addenda) wurden a+-Nummern
vergeben. - Die im Register 1 für die Suche angebotenen Zahlenfolgen bilden nicht
genau die WA-Numerierung nach, sondern stehen jeweils für einen bestimmten
Bereich, in dem die Recherche erfolgen soll.
Register 2: Alphabetische Sortierung nach dem Adressaten
Die Namensschreibung folgt der WA; korrigierte Namen werden zusätzlich in
eckiger Klammer angegeben, haben aber auf die Sortierung keinen Einfluß.
Register 3: Sortierung nach der WA-Datierung
Register 4: Sortierung nach dem Incipit
Das Incipit entspricht bei gedruckten Briefen im Wortlaut und in der Schreibung
dem Druck der WA.
Register 5: Sortierung nach der korrigierten Chronologie
Für eine Anzahl undatierter oder unvollständig datierter Briefe konnten seit
Erscheinen der WA Datierungen ermittelt oder erschlossene Datierungen ergänzt
und korrigiert werden. Im Register 5 sind sämtliche Briefe unter
Berücksichtigung der korrigierten oder neu ermittelten Datierungen
chronologisch geordnet.
Allentown/Pennsylvania (USA), Muhlenberg College Library
Altenburg, Thüringisches Staatsarchiv
Amsterdam (Niederlande), Universitätsbibliothek
Atlanta/Georgia (USA), Privatbesitz
Augsburg, Stadtbibliothek
Austin/Texas (USA), University Library
Bad Soden, Privatbesitz
Baltimore/Maryland (USA), John Hopkins University
Basel (Schweiz), Universitätsbibliothek
Bayreuth, Jean-Paul-Museum
Belgrad (Yugoslawien), Nationalbibliothek
Berkeley/California (USA), University of California
Berkshire, Windsor Castle (Großbritannien), Royal Archives
Berlin, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Akademiearchiv
Berlin, Humboldt-Universität, Universitätsbibliothek
Berlin, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
Berlin, Schloß Tegel
Berlin, Staatsbibliothek/Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Bern (Schweiz), Burgerbibliothek
Bern (Schweiz), Privatbesitz
Bethseba/Maryland (USA), Privatbesitz
Bloomington/Indiana (USA), Indiana University Library
Bonn, Privatbesitz
Bonn, Universitätsbibliothek
Boston/Massachusetts (USA), Boston Historical Society Library
Boston/Massachusetts (USA), Library of the Boston Athenaeum
Boston/Massachusetts (USA), Public Library
Braunschweig, Braunschweigisches Landesmuseum
Braunschweig, Stadtarchiv
Bremen, Staats- und Universitätsbibliothek
Cambridge (Großbritannien), Trinity College
Cambridge (Großbritannien), Fitzwilliam Museum
Cambridge/Massachusetts (USA), Harvard University Library
Celle, Graphologie-Schule
Celle, Privatbesitz
Chur (Schweiz), Raetisches Museum
Chur (Schweiz), Staatsarchiv Graubünden
Coburg, Veste Coburg, Kunstsammlungen
Cologny (Schweiz), Bibliotheca Bodmeriana
Cranleigh (Großbritannien), Privatbesitz
Darmstadt, Merck-Archiv
Deerfield/Massachusetts (USA), Frank L. Boyden Library
Den Haag (Niederlande), Museum Meermanno-Westreenianum
Dortmund, Stadt- und Landesbibliothek
Dresden, Sächsische Landesbibliothek
Dresden, Sächsisches Hauptstaatsarchiv
Düsseldorf, Archiv der Firma C. G. Boerner
Düsseldorf, Goethe-Museum
Düsseldorf, Heinrich-Heine-Institut
Edinburgh (Großbritannien), National Library of Scotland
Erfurt, Wissenschaftliche Allgemeinbibliothek
Erlangen-Nürnberg, Universitätsbibliothek
Eutin, Kreisbibliothek
Feuchtwangen, Sängermuseum des Fränkischen Sängerbundes
Frankfurt a. M., Archiv der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft
Frankfurt a. M., Bundesarchiv, Außenstelle Frankfurt a. M.
Frankfurt a. M., Deutsches Postmuseum
Frankfurt a. M., Freies Deutsches Hochstift/Frankfurter Goethe-Museum
Frankfurt a. M., Stadt- und Universitätsbibliothek
Freiberg, Bergakademie
Freiberg, Stadt- und Bergbaumuseum
Freiburg i. Br., Universitätsbibliothek
Genf (Schweiz), Universitätsbibliothek
Gießen, Universitätsbibliothek
Göttingen, Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek
Gotha, Landesbibliothek
Gotha, Thüringisches Staatsarchiv
Graz (Österreich), Steiermärkische Landesbibliothek
Graz (Österreich), Steiermärkisches Landesarchiv
Graz (Österreich), Universitätsbibliothek
Halle, Archiv der Franckeschen Stiftungen
Halle, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg / Universitäts- und
Landesbibliothek Sachsen-Anhalt
Hamburg, Museum für Hamburgische Geschichte
Hamburg, Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg
Hamburg, Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky
Hanau, Stadtarchiv
Hannover, Niedersächsische Landesbibliothek
Hannover, Privatbesitz
Hannover, Stadtarchiv
Heidelberg, Universitätsbibliothek
Innsbruck (Österreich), Tiroler Landesmuseum
Jena, Privatbesitz
Jena, Universitätsbibliothek, Universitätsarchiv
Jerusalem (Israel), The Jewish National and University Library
Jindrichuv Hradec (Tschechische Republik), Staatsarchiv
Kaiserslautern, Privatbesitz
Kamenz, Stadtarchiv
Karlovy Vary (Tschechische Republik), Stadtarchiv
Karlsruhe, Badische Landesbibliothek
Karlsruhe, Generallandesarchiv
Karlsruhe, Literarische Gesellschaft (Scheffelbund)/Museum für Literatur am
Oberrhein
Kiew (Ukraine), Staatsarchiv
Köln, Historisches Archiv
Kopenhagen (Dänemark), Königliche Bibliothek
Kraków (Polen), Biblioteka Jagiellonska
Kyoto (Japan), Kyoto University of Foreign Studies
Lâon (Frankreich), Bibliothèque Municipale
Leipzig, Stadtgeschichtliches Museum
Leipzig, Universitätsbibliothek
Lille (Frankreich), Bibliothèque Municipale
Linz (Österreich), Bundesstaatliche Studien-Bibliothek
Litomerice (Tschechische Republik), Hauptarchiv
Loket (Tschechische Republik), Kreisarchiv
London (Großbritannien), The British Library
London (Großbritannien), British Museum
London (Großbritannien), University College
London (Großbritannien), Dr. Williams Library
Los Angeles/California (USA), Huntington Institute
Los Angeles/California (USA), Getty Center
Lübeck, Stadtarchiv
Lucca (Italien), Biblioteca Statale
Lund (Schweden), Universitätsbibliothek
Magdeburg, Kulturhistorisches Museum
Magdeburg, Landeshauptarchiv
Maidstone (Großbritannien), Center of Centish Studies
Mainz, Universitätsbibliothek
Marbach a. Neckar, Schiller-Nationalmuseum/Deutsches Literaturarchiv
Marburg, Hessisches Staatsarchiv Marburg
Marianske-Lazne (Tschechische Republik), Metske Muzeum
Meiningen, Thüringisches Staatsarchiv
Melbourne (Australien), University of Melbourne
Mailand (Italien), Biblioteca Ambrosiana
Minsk (Weißrusslan), Staatsbibliothek
Modena (Italien), Biblioteca Estense
Moskau (Russische Förderation), Russische Staatsbibliothek
München, Bayerische Staatsbibliothek
München, Bayerisches Hauptstaatsarchiv
Münster, Universitätsbibliothek
Murnau, Privatbesitz
Nantes (Frankreich), Bibliothèque Minicipale
Nashville/Tennessee (USA), Vanderbilt University Library
Neapel (Italien), Arcivo di Stato di Napoli
New Haven/Conneticut (USA), Yale University Library
New York (USA), Privatbesitz
New York (USA), The New York Public Library
New York (USA), The Pierpont Morgan Library
Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum
Nürnberg, Staatsarchiv
Nürnberg, Stadtarchiv
Olten (Schweiz), Stadtarchiv
Oranienbaum, Landesarchiv
Oslo (Norwegen), Universitätsbibliothek
Oxford (Großbritannien), Bodleian Library
Oxford (Großbritannien), Privatbesitz
Palo Alto/California (USA), Privatbesitz
Paris (Frankreich), Bibliothèque Nationale
Paris (Frankreich), Bibliothèque Polonaise
Pfaffenhofen, Privatbesitz
Philadelphia/Pennsylvania (USA), Historical Society of Pennsylvania
Potsdam, Brandenburgisches Landeshauptarchiv
Prag (Tschechische Republik), Nationalbibliothek
Prag (Tschechische Republik), Nationalmuseum/Literaturarchiv
Prag (Tschechische Republik), Staatsarchiv
Prag (Tschechische Republik), Universitätsbibliothek
Princeton/New Jersey (USA), University Library
Riga (Lettland), Akademische Bibliothek
Rom (Italien), Biblioteca Apostolica Vaticana
Rom (Italien), Casa di Goethe
Rom (Italien), Istituto italiano di Studi germanici
Rostock, Universitätsbibliothek
Rudolstadt, Thüringisches Staatsarchiv
Salzburg (Österreich), Privatbesitz
Schaffhausen (Schweiz), Stadtarchiv
Schweinfurt, Stadtarchiv
Schwerin, Mecklenburgisches Landeshauptarchiv
Sigmaringen, Kreisarchiv
St. Petersburg (Russische Förderation), Bibliothek Saltykova
St. Petersburg (Russische Förderation), Puschkinhaus
Stockholm (Schweden), Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften
Stockholm (Schweden), Königliche Bibliothek
Stockholm (Schweden), Reichsarchiv
Strasbourg (Frankreich), Bibliothèque Nationale et Universitaire
Stuttgart, Hauptstaatsarchiv
Stuttgart, Württembergische Landesbibliothek
Stuttgart, Privatbesitz
Sydney (Australien), State Library of New South Wales / Mitchell Library
Tartu (Estland), Universitätsbibliothek
Tenri (Japan), Central Library
Teresópolis (Brasilien), Parque Nacionala
Tokio (Japan), Eisu-Bunko-Archiv
Trebon (Tschechische Republik), Staatsarchiv
Trier, Stadtbibliothek
Triest (Italien), Biblioteca Civica
Tübingen, Privatbesitz
University Park/Pennsylvania (USA), Pennsylvania State University Library
Uppsala (Schweden), Universitätsbibliothek
Venedig (Italien), Biblioteca del Civico Museo Correr
Vöcklabruck (Österreich), Privatbesitz
Washington, DC (USA), The Library of Congress
Washington, DC (USA), Folger Shakespeare Library
Weimar, Stadtarchiv
Weimar, Stadtmuseum
Weimar, Stiftung Weimarer Klassik/Goethe- und Schiller-Archiv
Weimar, Thüringisches Hauptstaatsarchiv
Weinheim, Privatbesitz
Wetzlar, Städtisches Museum
Wien (Österreich), Akademie der Bildenden Künste
Wien (Österreich), Österreichische Nationalbibliothek
Wien (Österreich), Österreichisches Staatsarchiv
Wien, (Österreich), Privatbesitz
Wien (Österreich), Stadt- und Landesbibliothek
Wiesbaden, Landesbibliothek
Winterthur (Schweiz), Stadtbibliothek
Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek
Wolfenbüttel, Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel
Wroclaw (Polen), Universitätsbibliothek
Wuppertal, Privatbesitz
Wuppertal-Elberfeld, Stadtbibliothek
Zürich (Schweiz), Privatbesitz
Zürich (Schweiz), Stadtbibliothek
Zürich (Schweiz), Zenralbibliothek
Zutphen (Niederlande), Stadtarchiv
Elke Richter
[1] Goethes Werke. Hrsg. im Auftrage der Großherzogin Sophie von Sachsen. 143 Bde.Weimar 1887-1919. - Vgl. hierzu: Elke Richter: Zur historisch-kritischen Gesamtausgabe von Goethes Briefen. In: Beihefte zu editio. Tübingen 2001.
[2] Vgl. Jochen Golz: Zu Aufbau und Interdependenz von Erläuterungen und Register bei der Kommentierung von Goethes Tagebüchern. In: Kommentierungsverfahren und Kommentarformen. Hamburger Kolloquium der Arbeitsgemeinschaft für germanistische Editionen 4. bis 7. März 1992. Hrsg. von Gunter Martens. Tübingen 1993, S. 150f. [= Beihefte zu editio. Bd. 5].
[3] Goethes Werke. Weimarer Ausgabe. Nachträge und Register zur IV. Abteilung: Briefe. Hrsg. von Paul Raabe. 3 Bde. München 1990 [= Nachtragsbände 51 - 53].
[4] Paul Raabe: Vorbemerkungen. In: Nachträge zur IV. Abt. der WA. Bd. 52, S. 24.
[5] Vereinzelt fehlen Kopien zu Handschriften, die sich heute in Privatbesitz befinden, deren Besitzer nicht ermittelt werden konnten oder keine Kopien zur Verfügung gestellt haben.
[6] Hans Böhm, Neue Weimarer Ausgabe. Bemerkungen zur Neubearbeitung der Briefe und Tagebücher Goethes. (Abteilungen III und IV der Weimarer Ausgabe). In:Goethe-Jahrbuch, Bd. 29, Weimar 1967, S. 111.
[7] Vgl. WA IV, Bd. 20, S. 381.
[8] Darunter waren Briefe an Christian Gottlob von Voigt, an Franz Kirms, an Carl August und an August Johann Georg Carl Batsch.
[9] "Die Originale von Goethes Briefen an Thomas Johann Seebeck, unseres Wissens im Besitz des Generals v. Seebeck in Hannover, blieben für die Ausgabe unerreichbar, da ihre Benutzung verweigert wurde." (WA IV, Bd. 22, S. 512)