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Regestnummer: 6/1405 KNEBEL, KARL LUDWIG VON 1815 Januar 25 S: 25/XI,XVI Bl. 115f. D: Bosse, 260-262 B: - A: 1815 Februar 8 (25, Nr. 7016) K. teilt aus G. B. Toderinis Werk "Literatur der Türken" die G.s Gedicht "Fetwa" zugrunde liegende Anekdote über einen Mufti (Ebusuud Efendi) und den Dichter Misri mit und fügt ein paar Disticha bei, die, vermuthlich von demselben Autor, aus dem Türkischen genommen sind. Schwarz von Gestalt bist du [...]. Eine Perle war unser Vesir [...]. - J. W. Döbereiner habe neue Experimente gemacht, worüber er sich sehr freut. Über die neuen Farbenversuche, die T. J. Seebeck G. zugeschickt habe, wünschte K. etwas von G. zu erfahren. - Wir sind hier eingehüllt in Schnee, und unsre Jugend vergnügt sich mit Schlittenfahren. - Aus den Litteratur-Blättern habe K. ersehen, daß ein junger Mann, Prof. Besselt, es unternimmt das Hexengewebe der G. Hermannschen Metrik ein wenig aufzulösen, und zu zeigen, daß es bei den Griechen nicht auf blosse Silbenmessung angekommen sei (vgl. A. Apel über K. Besseldt "Beiträge zur Prosodie und Metrik", in: JALZ 1814, Nr. 233f.); Gedanken über Takt und Rhythmus in der antiken und deutschen Dichtkunst; erwähnt: G.s "Achilleis" und "Reineke Fuchs".
Jena