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Regestnummer: 5/617 KNEBEL, KARL LUDWIG VON 1807 März 13 S: 28/503 St. 199f. D: GK, Nr. 277 (T); LA I 9B, 274 (T) B: 1807 Februar 25 (19, Nr. 5319) A: 1807 März 14 (19, Nr. 5329) Beiliegendes (Hegel "Die Phänomenologie des Geistes", Ruppert 3060) habe Hegel, der wegen Herausgabe seiner Schriften nach Bamberg gereist sei, für G. zurückgelassen (vgl. RA 5, Nr. 611). Über F. S. Voigt, der die Bräune am Hals habe und ganz den osteologischen Spekulationen hingegeben sei. - Einen in Jena verstorbenen Franzosen habe man skelettiert und den Schädel nach Galls Grundsätzen untersucht; K. wolle sich aber nicht in diese frevelhaften Dinge einlassn. - Die Anzeige der Kunstwerke (Meyer und G. "Unerhaltungen über Gegenstände der bildenden Kunst", in: JALZ 1807, I. Quartal, S. I-XII) enhalte ein gesundes Urtheil. Die Rezension von A. W. Schlegels Elegie "Rom" (H. Voß, in: JALZ 1807, Nr. 11-13 und IB, Nr. 17) habe K. wohl unterhalten. K. erinnere sich seiner Potsdamer Zeit, als man gemein habe, ohne alle weitere musikalische Kentniß, blos durch Rechnung u. Kalkul komponieren zu können. Der Trefliche Cochius habe ihm selbst dergleichen vorgespielt. - K.s Frau werde am nächsten Sonntag in Grauns Oratorium ("Der Tod Jesu") mitsingen. - Gratulation zur Medaille von Cellini.
Jena