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Regestnummer: 5/173 VOIGT, CHRISTIAN GOTTLOB 1805 Juli 31 S: 28/950 St. 16 D: GV 3, Nr. 83 B: - A: 1805 August 5 (19, Nr. 5122) Über V.s Rückkehr am 23. Juli aus Eisenach. Am Montag (29. Juli) habe er in Tiefurt mit Gall unter einer geistreichen Gesellschaft der Herren Bertuche, Huschke, Günther, Wolfskeel etc. gespeist. Über Galls Schädellehre habe sich C. W. Hufeland in der "Kaiserlich und kurpfalzbayerisch privilegierten allgemeinen Zeitung" (1805, Nr. 202f.) bereits geäußert. Aber die eigentlichen Sachverständigen, Bertuch und Böttiger, werden erst das Licht aufstecken, was uns fehlt. - Über die Beendigung des Hoflebens in Wilhelmsthal und die fortwährende Theuerung (vgl. RA 5, Nr. 169) sowie über seine Absicht, in der Bibliothek helfend einzugreifen; dabei erwähnt: der Herzog und G. E. Heermann. - L. von Herda habe sich (? bei Rom) einen Fuß gebrochen und werde dort sehr sorgfältig behandelt; erwähnt: die Nobifi der Stadt, ein Graf Canoli, mit Gräfin, die Gräfin Porotti, (beide Töchter der Prinzeß Santa Croce) die Marchese Manaschi und andere. V. habe ihm über W. von Humboldt 500 Reichstaler Besoldungsvorschuß gesandt. - Über einen Besuch J. G. Hasses aus Königsberg und dessen Erzählungen über Kant sowie Herders Inkunabeln und Geburtsstätte; erwähnt: Herders Vater, S. F. Trescho, G. von Herder und V.s Sohn.
Weimar