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Regestnummer: 4/1277

EICHSTÄDT, HEINRICH KARL ABRAHAM

1804 Januar 11
Jena

S: 30/244 St. 19   D: WA IV 17, 291f. (R)   B: 1804 Januar 9 (17, Nr. 4804; 1804 Januar 10, vgl. WA III 3, 95); 1804 Januar 11 (17, Nr. 4805)   A: 1804 Januar 12 (17, Nr. 4807); 1804 Januar 14 (vgl. WA III 3, 95); 1804 Januar 16 (17, Nr. 4811); an A. W. Schlegel, 1804 Januar 12 (17, Nr. 4806); an G. F. C. Sartorius, 1804 Februar 3 (vgl. WA III 3, 97)

Dank für die so eben erhaltenen beiden Zuschriften und die Rezension (K. G. Schelle über; F. Bouterwek "Neues Museum der Philosophie und Literatur", in: JALZ 1804, Nr. 57f.). - Sendungen: Die mitgetheilten und nunmehr beantworteten Briefe F. von Steins und H. A. O. Reichards. Schelles Rezension über F. T. Rincks "Immanuel Kant über die Pädagogik" (JALZ 1804, Nr. 46). Eine sonderbare Äußerung (J. C. Greilings) über die Unterzeichnungen der Recensionen. Ein Brief aus Paris, wonach E. seine dortigen Bekannten, Villoison, Coray (A. Korais), A. L. Millin und Haas (K. B. Hase), für die JALZ gewinnen könnte, wenn G. an Pougens schreiben wollte, damit dieser in Verbindung mit K. E. Oelsner und J. G. Schweighäuser die benötigten Bücher beschaffe. Eine von F. A. Georg überbrachte Rezension von K. A. Eschenmayers "Philosophie in ihrem Übergang zur Nichtphilosophie" (Ruppert 3044); dabei Kritik an den Veröffentlichungsbedingungen des unbekannten Rezensenten (J. F. C. Werneburg) und der Rezension selbst, deren Veröffentlichung noch unentschieden sei, zumal bereits eine andere erwartet werde (vgl. C. G. D. Nees von Esenbeck, in: JALZ 1804, Nr. 142f.). - Wunsch, daß H. Steffens und Andere dieser Schule etwas liefern, und daß in J. H. Meyers vorläufiger Anzeige von W. G. Beckers "Augusteum" (JALZ 1804, Nr. 18) der Hinweis auf eine spätere ausführlichere Beurteilung, die bereits A. L. Hirt übertragen sei, aufgenommen werde. - J. von Müller habe wiederum herrliche Recensionen (u.a. über; G. Cotta "Ligniacensis, carmina [...]", J. Morelli "Dissertazione interno ad alcuni viaggitori eruditi Venetiani poco noti" und "Bibliotheca manuscripta graeca et latina", in: JALZ 1804, Nr. 28 und 73) geschickt, die er auf der Reise, in Wirthshäusern verfertigt haben will; in einem Brief aus Prag kündige er sich für Januar in Jena an. - F. Gentz habe seine Einsendung noch für diesen Monat versprochen (vgl. Rezension über; J. M. Gérard de Rayneval "Institutions du droit de la nature et des gens", in: JALZ 1804, Nr. 122f.). - A. W. S Schlegel schweige noch immer

Anlage: Auszug aus dem Brief J. C. Greilings an E. vom 6. Januar 1804; Greiling habe seine Chiffre MC. ausgestrichen. Begründung für seinen Vorschlag, die Rezensentensiglen fortzulassen: Es muß Zweck des Instituts seyn nach Einheit in wahren Grundsätzen zu streben, weswegen z. B. Bardili, Werner p. nicht zum Ree in der Philosophie gewählt werden können. Auch solle der Rezensent nicht als Individium, sondern als verkörperte Wissenschaft urteilen (Regest: WA IV 17, 291).

Beilage: RA 4, Nr. 1213 und RA 4, Nr. 1240.

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