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Regestnummer: 4/828 JACOBI, FRIEDRICH HEINRICH 1803 Juli 27 S: 28/445 St. 33 D: GJa, Nr. 109 B: 1801 November 23 (15, Nr. 4440) A: 1803 November Ende (17, 293-295; nicht abgesandt) Ich kann Heinrich Voß, der von Dir her kam und mir keinen Gruß von Dir brachte, nicht wieder hinreisen laßen [...], ohne ihm Grüße an Dich mitzugeben [...]. J. entschuldigt ausführlich das Ausbleiben einer Antwort auf G.s Brief nach Paris mit seinem schlechten Gesundheitszustand seit seiner Rückkehr; Erwähnung von C. W. von Dohm seinem Arzt A. L. E. Horn sowie J. H. und H. Voß. Auch diesen Brief müsse er Lene diktieren. - H. C. Kolbe habe er in Paris nicht getroffen. A. C. Quatremère de Quincy habe Kolbes Aufenthalt ermittelt und sei bereit, jungen Leuten behilflich zu sein, die von G. empfohlen werden. Einzelheiten zu Quatreméres Leben und Werk mit Erwähnung seiner Aufsätze über Brunelleschi und Michelangelo in den Teilen über Architektur der Encycl. par ordre de Matieres (? "Dictionnaire de l'architecture", seit 1786), der "Lettres sur les préjudices qu'oceasionnerait aux arts et a la science le déplacement des monuments de l'art de l'Italie" (1796) und seiner Anträge als Secretaire du conceil général du Département de la Seine. - Über D. V. Denon, den J. oft besuchen konnte; Erwähnung seiner "Voyage dans la Basse et la Haute Egypte pendant les campagnes du général Bonaparte" (Paris 1802). Ein Aufenthalt von 3 Monathen ist für Paris eine viel zu kurze Zeit [...]. Von seinem Bedürfnis, mit G. zu sprechen. Hinweis auf Vanderbourgs "Poésies de Clotilde de Surville" und auf Quatreméres Anzeige der französischen Übersetzung von Lessings "Laokoon" (Vanderbourg "Du Laocoon ou des limites respectives de la poesie et de la peinture", Paris 1802) im "Moniteur" 1803, Nr. 252; Lessings Schrift könne in Frankreich auch in der Folge kein Glück machen. Was viel Inhalt hat, kann der Franzose nicht genießen. Er weiß schon alles u was er nicht weiß muß man ihm in zwey Worten sagen können, oder es lohnt nicht der Mühe daß er sich darum bekümmere. Die Herrschaft dieses grün-gelben Corsikaners u mit dem republikanischen Schilde auf der Brust sei auch nicht förderlich für die Geisteshaltung der Franzosen. - Grüße von Lene, Lotte und Max. Die ganze Familie danke G. für "Benvenuto Cellini" (Tübingen 1803) und freue sich auf das "Taschenbuch auf das Jahr 1804. Die natürliche Tochter", das vom Schellingschen Reichs Baron K. von Podmanitzky angekündigt worden sei.
Eutin