Regestnummer: 4/221 SCHILLER, FRIEDRICH 1802 Mai 12 S: 28/1055 St. 833 D: Schiller-Nationalausgabe 31, Nr. 154 B: 1802 Mai 9 (16, Nr. 4530); 1802 Mai 11 (16, Nr. 4531); an Cotta, 1802 Mai 6 (16, Nr. 4525) A: - Trotz verschiedener Schwierigkeiten werde G.s "Iphigenie" am 15. Mai in Weimar Premiere haben. Wohl glaube ich, daß die sinnliche Erscheinung dieses Stücks manche vergangene Zustände in Ihnen erwecken wird [...]. - F. Schlegels Schauspiel "Alarkos" habe er C. von Kalb zum Lesen gegeben, um seine Wirkung zu prüfen. Dabei seien närrische Dinge hervorgekommen; Einzelheiten dazu. - Cotta, der am 29. Mai wieder durch Weimar reise und G. dann zu treffen hoffe, bitte um Erlaubnis, G.s "Mahomet" und "Tancred" in Schwaben drucken zu dürfen (vgl. RA 4, Nr. 216). J. C. Gädicke habe Cotta sitzen laßen. Cotta ließ mir beigeschloßnen Aufsatz von dem Architect Weinbrenner für Sie zurück. Der Verfaßer wünschte Ihre Mitwirkung bei dem Vorschlage den er darinn thut (? betreffend Ausbildung von Architekten). - Betroffenheit von der Nachricht (Brief J. G. Franckhs vom 29. April an S.), daß an demselben Tag wo ich mein neues Haus bezog, die Mutter starb. - Das ihm von G. vorgeschossene Geld liege bereit. Auch möge G. von Niethammer die Bücherrechnung aus der Eckartischen Auktion (ab 1. Februar 1802 in Jena) für Herzogin Luise und S. erbitten. - A. von Kleins "Athenor" (Frankfurt am Main 1802), dieses schreckliche Product, habe S. ebenfalls erhalten (vgl. RA 4, Nr. 175). Ich lege hier ein andres bei [...]. - E. Bürger werde G. nun wohl selbst gehört haben.
Weimar