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Regestnummer: 4/163

TIECK, CHRISTIAN FRIEDRICH

1802 April 3
Berlin

S: 28/36 Bl. 195f.   D: Geiger, in: GJb 17 (1896), 45f. (T) und 55f. (R,T)   B: 1802 Januar 11 (30, S. 75, Nr. 4462a)   A: 1802 April 12 (vgl. WA III 3, 54)

Entschuldigung für sein längeres Verweilen in Berlin und die dadurch verzögerte Arbeitsaufnahme beim Weimarer Schloßbau. Da er ohngefähr vier Monathe zu denen Basreliefs benötige, hoffe er dennoch, in der mitte des Sommers fertig zu werden. Von Arbeiten an Porträtbüsten, die seine Abreise verhindern. Über seine Bekanntschaft mit F. Bury, dessen Leonardo-Kopien, ein Porträt eines Gendarms Offiziers und das gelungene Bildnis der Gräfin Tolstaja. Bury werde nach Dresden gehen, um im Auftrage der preußischen Königin Raffaels "Sixtinische Madonna" zu kopieren. - Über die im Mai zu erwartende Aufführung von A. W. Schlegels "Jon" in Berlin und die Bühnendekorationen H. C. Genellis; Erwähnung eines unfähigen Dekorationsmalers (vgl. RA 4, Nr. 212). - T.s Büste von F. Unzelmann gefalle besonders. Grüße von K. F. von Berg, die beabsichtigt, einen Abdruck ihrer von T. gefertigten Büste G. zu überlassen.

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