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Regestnummer: 3/1184a+

VOIGT, CHRISTIAN GOTTLOB

1801 April 7
Weimar

S: 68/492 St. 13   D: -   B: an C. G. Voigt (d. J.), 1801 April 5 (15, Nr. 4377)   A: 1801 April 7 (vgl. WA III 3, 12)

Über V.s schlechten Gesundheitszustand durch rheumatische Koliken mit Fieber; dabei erwähnt: V.s Arzt F. G. Hufeland, J. C. Loder und J. F. Blumenbach. Dank für G.s Anteilnahme. - Betroffenheit über die Nachricht von der Ermordung des russischen Zaren Paul am 24. März, die ihn gestern früh 11 Uhr im Beisein von Blumenbach erreichte; abends habe er sich mit dem Herzog beraten. V. charakterisiert den jungen Zaren Alexander als einen sanften, aber schwachen Mann und erörtert mögliche Folgen des Thronwechsels für die geplante Eheschließung Karl Friedrichs mit Maria Pawlowna und für die europäische Politik. Dabei erwähnt: die sofortige Bestätigung des russischen Gesandten in Berlin, B. von Krüdener, der kürzliche Tod der mit Erzherzog Joseph verheirateten Großfürstin Alexandra Pawlowna, die Abreise W. E. F. von Wolzogens nach Berlin und das Manifest [...], womit Preußen sämtl. Hannöver. Lande in Besitz nimmt. - Über eine Intrige C. G. Gruners gegen Loder; dabei erwähnt: K. J. Kilian und J. C. Stark. - Entschuldigung für V.s noch schwache Hand.

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