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Regestnummer: 7/268 EHRMANN, JOHANN CHRISTIAN 1816 Mai 23 S: 28/290 St. 10 D: GW, 362f. (T) B: 1816 Mai 11 (vgl. WA III 5, 229f.) A: 1816 Juni 2 (vgl. WA III 5, 238); an F. Schlosser, 1816 Juni 3 (27, Nr. 7414) Dank für G.s Geschenke, besonders für das Pracht-Gespinnst, mit dem rothen Faden mit Zitat: ut desint vires ... (Ovid "Epistulae ex ponto" III, 4,79; vgl. RA 6, Nr. 577). - Trotz des Sballare pianetto (d.i. vorsichtig auspacken), um das G. auf der Adresse der für Willemers bestimmten Schachtel gebeten habe, sei die Zucker-Tactyliothek zerbrochen und von den Anwesenden verspeist worden; erwähnt: J. J. und M. Willemer, R. Städel sowie deren Kammerjungfer Sophie. - Bericht über die freudige Aufnahme der mitgeschickten Nahmen-ringe. - Dem mit einem Anus anserinus (d.i. Gänsehintern) geborenen Grambs habe man angesehen, daß er bei der ihm Zugeschickten Hand-Zeichnung (von Ruisdael) sein Grab betrachtete, ohne nur einmal die Freuden der Liebe genossen Zu haben. Gerning Philosophiae Doctor habe sofort seine Vaterstadt erkannt (auf der von R. Städel nach A. Radl radierten Ansicht Frankfurts von der Gerbermühle aus, übersandt von G. mit den Versen "Fluß und Ufer, Land und Höhen ...", WA I 4, 70, Nr. 95); erwähnt: A. Brentano mit mythologischen Anspielungen. Die für K. W. Becker bestimmte Spende habe E. nach Offenbach geschickt (vgl. RA 7, Nr. 276). - Mit seiner Heirat (R. Städels) sei E. wegen dem Einspruch, den G. befürchte, unschlüssiger wie je. - Die Gerber-Mühle-Weiber wünschten zu wissen, weshalb wir Zween deutsche Sünder unsre Mutter Sprache mit lateinischen Lettern schreiben. - Freude, G. bald persönlich zu umarmen. - Nachricht vom Tod des Pinchers (A. Willemers Lieblingshund) und über Pazzarello (J. J. Willemers Lieblingshund).
Frankfurt