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Regestnummer: 6/1510 GERNING, JOHANN ISAAK VON 1815 April 17 bis 22 S: 28/66 Bl. 200f. D: WA IV 25, 406 (R) B: - A: 1815 Mai 8 (25, Nr. 7098) 1815 April 17
Frankfurt
Hoffnung, G. und die Seinen seien gesund und kämen bald nach Wiesbaden oder Bad Ems. Gernings Wohnung stehe für G. bereit. Die Herzogin von Nassau-Weilburg habe G. ebenfalls wiederholt eingeladen; auch freue man sich in Darmstadt und Homburg, wie hier Ihrer holden WiederErscheinung. - Durch C. Schlosser habe G. sicherlich die erbetenen Kupferstiche erhalten (vgl. RA 6, Nr. 1382). F. Schlosser sei in Wien zum Katholizismus konvertiert; eine schwärmerische Zeit-Mode. - Übersendung der von Gerning übersetzten "Erotischen Gedichte des Ovid" (Ruppert 1412) in vier Exemplaren für G., K. von Wolzogen, H. K. A. Eichstädt und K. von Knebel. Die Rezension zu dem Buch für die JALZ werde Eichstädt wahrscheinlich von (J. H. oder H.) Voß oder A. Schreiber zugesandt werden. - Bitte um die Zusendung der Nr. 35 der JALZ mit (Schreibers) Rezension seiner "Heilquellen am Taunus". Auch die ALZ habe eine wohlwollende Rezension gebracht (Nr. 36).
1815 April 22
Durch die Verzögerung beim Buchbinder gehe das erotische Päckchen erst morgen ab. Als was martialisches lege Gerning noch seine gedruckte Ode "Wagram" (Ruppert 915) sowie ein Lied an die Straßburger von A. Schreiber für G., den Erbgroßherzog (Karl Friedrich) und die Großherzogin (Luise) bei. - Falls Frau von Wolzogen Gernings Taunus nicht über Bertuchs erhalten habe, wolle er ihr das Buch gerne schicken.