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Regestnummer: 6/935

O'DONELL VON TYRCONELL, JOSEPHINE GRÄFIN

1814 März 7
Wien

S: 28/669 St. 6 und 28/65 Bl. 593f.   D: 1, 81-84   B: 1814 Februar 8 (24, Nr. 6739)   A: -

Dank für die übersandten Büchelchen (G.s "Hermann und Dorothea" und "Taschenbuch auf das Jahr 1802") sowie die sie begleitenden Verse ("Die kleinen Büchlein kommen froh ..."; WA I 4, 243). Das Werk erinnere O. an die glücklichen Zeiten, in denen ihr Mann ihr daraus vorgelesen habe. - Schilderung ihres depressiven Gemütszustands und Hoffnung auf baldigen Frühling. Trost gebe O. die Gewißheit, daß G. nach den Kriegsunruhen wieder seinen gewohnten Tätigkeiten nachgehen könne. Wunsch, Weimar einstens zu sehen. - Zum Gesundheitszustand der österreichischen Kaiserin Maria Ludovika, die sich empfehlen lasse und in deren Andenken G. einen hohen und schönen Platz behaupte. - Dem Verleger des 3. Teils von G.s "Dichtung und Wahrheit" (J. F. Cotta) sei O. sehr gram, weil sich das Erscheinen des Bands verzögere (vgl. RA 6, Nr. 913). - Informationen über Fürst K. Lichnowsky, der Großvater werde (bevorstehende Geburt des Fürsten Felix), Graf F. Althann und O.s Briefwechsel mit Gräfin K. Fritsch.

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