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Regestnummer: 5/345 BLUMENBACH, JOHANN FRIEDRICH 1806 April 7 S: 28/201 St. 3 D: LA II 9B, 251 (T); Schreckenbach 146 (R) B: 1806 April 4 (19, Nr. 5188) A: 1806 Juni 20 (19, Nr. 5204; 1806 Juni 23. vgl. WA III 3, 131) Auf die Frage nach vorzeitlichen Überresten von Riesenpferden bemerkt B., daß er vor einigen Jahren aus Büdingen neben fossilen Rhinozerosresten auch einen Pferdebackzahn wahrscheinlich von gleichem Alter erhalten habe. Brieflichen Berichten Cuviers zufolge seien ähnliche Funde außer in Schwaben auch in Frankreich und Italien zu verzeichnen. Nichts lasse jedoch auf Riesenpferde schließen. - Hinweis auf J. H. Mercks "Nachricht von einigen zu Alsfeld im Hessen-Darmstädtischen gefundenen außerordentlichen Menschenknochen" in den "Hessischen Beiträgen" (Teil 1, 1784). B. vermutet hier eine individuelle Anomalie. In bezug auf die mächtig großen foßilen Reste aus dem Ochsengeschlechte sei Ähnlichkeit mit dem von J. Banks gezeichneten Schädel des indischen Riesenbüffels Arnim festzustellen; B. legt das Kupfer dieser Zeichnung bei. - Außerdem sendet er Autographen: von K. Gesner; das französische von Haller ist von einem Aufsatz gegen Voltaire in der Biblque impartiale (Schreckenbach 654); das von F. Hornemann sei aus der Papierfabrik der Montgolfiers (ebd. 782); von S. C. Hollmann ein Blatt von seiner Hand (ebd. 772) und sein Bildnis. - Nachricht für August, daß B.s Sohn Edmund zum Artillerieleutnant der britisch deutschen Legion befördert worden sei. Empfehlungen von Frau und Töchtern.
Göttingen