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Regestnummer: 7/594

BRÜHL, KARL FRIEDRICH MORITZ PAUL GRAF VON

1816 November 19
Berlin

S: 28/222 St. 2   D: Teichmann, 118 (T) und 126 (T)   B: -   A: an C. Schlosser, 1816 Dezember 7 (27, Nr. 7573)   TB: 1816 Dezember 5

B. entschuldigt sein langes Schweigen mit der langen Krankheit und dem Tod seiner Mutter. - Empfehlung für den Überbringer des Briefs, den Komponisten J. C. Kienlen aus Baden bei Wien, der G. seine Oper "Claudine von Villa Bella" vorstellen und in Weimar aufführen lassen möchte. B. werde diese auf die Berliner Bühne bringen (Erstaufführung am 8. Mai 1817). Bitte um Weiterempfehlung Kienlens nach Frankfurt. - Über das Berliner Theaterleben und Pläne für künftige Aufführungen; dabei erwähnt: P. A. Wolff in der Rolle des "Standhaften Prinzen" (von A. W. von Schlegel nach Calderón), "Correggio" von A. Oehlenschläger, "König Yngurd" von A. Müllner, "Van Dyks Landleben" von F. Kind und die Heinriche von Shakespeare ("Heinrich IV.", zwei Teile, in Schlegels Übersetzung). - Anteilnahme an dem, was G. in der lezten Zeit schmerzliches widerfahren sei (Tod C. von Goethes).

Beilage zu: RA 7, Nr. 632

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Regestausgabe "Briefe an Goethe", © Sämtliche Urheberrechte liegen beim Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger