Projektbeschreibung
Im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar, dem 1885 gegründeten ältesten Literaturarchiv Deutschlands, werden zur Zeit 130 Nachlässe, 11 Bestände von
Institutionen und Verlagen sowie Einzelhandschriften von ca. 3000 Persönlichkeiten vom Ende des 13. bis zum Anfang des 21. Jahrhunderts aufbewahrt.
Sie repräsentieren in umfassendem Maße, mit dem Schwerpunkt im 18. und 19. Jahrhundert, die deutschsprachige Literatur wie auch Musik, bildende Kunst
und Wissenschaft.
Mit der systematischen archivarischen Ordnung und Verzeichnung der Bestände konnte im Goethe- und Schiller-Archiv in den fünfziger Jahren des 20.
Jahrhunderts begonnen werden. Als vorläufiges Arbeitsergebnis erschien 1961 das von Karl-Heinz Hahn herausgegebene Bestandsverzeichnis. Die für die
Erschließung der Bestände entwickelten Ordnungs- und Verzeichnungsgrundsätze fanden 1976 in einem von Gerhard Schmid unter Mitwirkung von Anneliese Clauss und Eva Beck erarbeiteten Manuskriptdruck ihren Niederschlag. Sie wurden 1996 präzisiert von Gerhard Schmid in "Bestandserschließung im Literaturarchiv" publiziert und dienen nach wie vor als Arbeitsgrundlage für die Ordnung und Verzeichnung der Bestände des Goethe- und Schiller-
Archivs.
Gegenüber dem gedruckten Bestandsverzeichnis von 1961 hat sich die Anzahl der Bestände um mehr als ein Drittel erhöht. Von den zur Zeit im Archiv
überlieferten Beständen sind über 90 % zumindest in vorläufigen Findbüchern und weitere 5 % teilweise erschlossen, so dass der größte Teil des
Gesamtbestandes für Benutzungen zur Verfügung steht. Neben der wissenschaftlichen Erschließung bisher nicht oder vorläufig bearbeiteter Bestände in
summarischer bzw. Einzelverzeichnung konzentrierten sich die archivarischen Arbeiten im vergangenen Jahrzehnt auf die Entwicklung von Datenbanken und die Vorbereitung von online-Präsentationen. Seit 2002 konnte der benutzbare Gesamtbestand des Archivs in den Benutzerräumen in einer Archivdatenbank für Recherchen zur Verfügung gestellt werden. Außerdem wurden für einige Teilbestände Gesamtverzeichnisse erarbeitet, die auch die archivalische Überlieferung anderer Institutionen einbeziehen und 2003 in online-Datenbanken publiziert worden sind.
Die Nachlässe des Goethe- und Schiller-Archivs sind in der Zentralen Datenbank Nachlässe
(ZDN) des Bundesarchivs Koblenz erfasst. Im Verbundinformationssystem Nachlässe und Autographen "Kalliope" der Deutschen Staatsbibliothek SPK haben die Daten des gedruckten Bestandsverzeichnisses von 1961 Aufnahme gefunden.
Mit der seit Juni 2005 freigeschalteten online-Archivdatenbank wird den langjährigen Wünschen und Forderungen der Forschung entsprochen, alle bisher
erarbeiteten Findhilfsmittel - unabhängig von der Verzeichnungsintensität und -qualität - im Internet einsehen zu können. Auf den jeweiligen
Erschließungsstand wird beim Aufrufen der einzelnen Bestände hingewiesen.
Mehr als 30 Nachlässe liegen in neuer bzw. überarbeiteter Ordnung und Verzeichnung vor. Die für diese Bestände von wissenschaftlichen Mitarbeitern
und Diplomarchivaren erarbeiteten Findbücher wie deren Netzversion bieten zusätzlich zu den Verzeichnungsangaben bio- und bibliographische Daten zu
den Bestandsbildnern einschließlich Handschriftenproben und Porträts sowie Übersichten über die Geschichte der Archivbestände.
Der größte Teil der Bestände des Goethe- und Schiller-Archivs ist summarisch erschlossen. Für die bedeutendsten Nachlässe wird zusätzlich eine
Einzelverzeichnung in Inventarintensität angestrebt. Sie liegt zur Zeit für die Nachlässe von Luise von Goechhausen (1752-1807), Johann Gottfried
Herder (1744-1803), Karl Immermann (1796-1840), Sophie von La Roche (1731-1807), Karl Wilhelm Ramler (1725-1798), Franz Sandvoß (1833-1913),
Friedrich von Schiller (1759-1805), Karl Schüddekopf (1861-1917) und Christoph Martin Wieland (1733-1813) sowie für die Korrespondenzen von Friedrich
Nietzsche (1844-1900), die Briefkonzepte und bildlichen Darstellungen von Franz Liszt (1811-1886) und die Kunstwerke und Bildersammlung des
Familiennachlasses Frommann vor. In zunehmendem Maße werden diese detaillierten Daten der Einzelverzeichnung in Kooperation mit anderen
Forschungsvorhaben erstellt bzw. diesen entnommen. Außerdem werden die Einzelverzeichnungen von Archivalieneinheiten, die für Editions-,
Publikations- und Ausstellungsprojekte erarbeitet worden sind, in die Archivdatenbank übertragen.
Die Archivdatenbank des Goethe- und Schiller-Archivs ersetzt das gedruckte Bestandsverzeichnis von 1961. Die konzeptionellen Arbeiten für die 2005
freigeschaltete online-Archivdatenbank wurden von einer Arbeitsgruppe der Abteilung Erwerbung, Erschließung, Benutzung - Roswitha Wollkopf (Leitung,
Erfassungsgrundsätze), Wolfgang Ritschel (Brief- und Einzelverzeichnung), Uta Grießbach / Silvio Schneider (Softwareentwicklung / Datenbank) -
durchgeführt.
silke.henke@klassik-stiftung.de
Hinweise zur Beachtung von Persönlichkeitsrechten bei der Archivaliennutzung neuerer Bestände
Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass die Nennung, Weitergabe und Veröffentlichung von Personennamen sowie aller weiteren Angaben, die einer nachträglichen Personenidentifikation dienen könnten, gemäß § 17 Abs. 1 ThürArchivG nicht gestattet ist, wenn
Bitte beachten Sie darüber hinaus auch die Benutzungsordnung des Goethe- und Schiller-Archivs.
Darüber hinaus sind die Daten zu den Beständen des Goethe- und Schiller-Archivs im zentralen "Archivportal Thüringen" erfasst.
Seitdem erfolgt eine stetige Weiterentwicklung der Archivdatenbank sowohl aus inhaltlicher Sicht durch die regelmäßige Bereitstellung der aktuellen
Erschließungsergebnisse als auch aus technischer Sicht in der Abteilung Medienbearbeitung und -nutzung unter Leitung von Silke Henke.
Es handelt sich um eine Arbeitsdatenbank, bei der Angleichung und Korrektur der Daten nicht abgeschlossen sind. Die Bearbeiter nehmen Anregungen und kritische Hinweise auf inhaltliche Unstimmigkeiten gern entgegen.
uta.griessbach@klassik-stiftung.de
Bestandsübersicht
Register Personen / Körperschaften
Wortregister
Volltextsuche
Briefsuche
Anträge zur Kopienbestellung, für Druckgenehmigungen und die aktuelle Gebührenordnung sind hier abrufbar.
Alle Bestände (Nachlässe und Bestände von Körperschaften) des Goethe- und Schiller-Archivs, die in vielen Fällen in Teilbestände aufgegliedert sind, tragen eine Bestandsnummer. Die Bestandsübersicht kann alphabetisch oder nach Bestandsnummern sortiert und aufgerufen werden. Eine weitere, eingeschränkte Auswahl in alphabetischer Ordnung kann für die Bestände von Körperschaften, die jeweils unter dem Ortsnamen ihres Sitzes verzeichnet sind, vorgenommen werden. Die Körperschaften sind jedoch in jedem Fall auch Bestandteil der alphabetischen wie der numerischen Sortierung.
Nach der Auswahl erscheint der Bestandsbildner zunächst mit kurzen Angaben zu seiner Person und der Mitteilung, in welchem Bestand sich sein Nachlass befindet. Es folgen, sofern erforderlich, Hinweise zum Erschließungsstand des aufgerufenen Bestandes.
Nach den Kurzangaben zur Person steht in all den Fällen das Symbol eines Kopfes mit dem Link "mehr...", wenn genauere Angaben vorliegen. Neben einem Porträt und Schriftpoben der Person kann es sich dabei um Kurzbiographien und Literaturangaben handeln.
Die Mitteilung des Bestandes stellt gleichzeitig einen Link zu den Verzeichnungsangaben dieses Bestandes dar. Der Link führt zu Ausführungen über die Geschichte und archivische Bearbeitung des Bestandes. Es besteht die Möglichkeit, danach weitere Zugänge zum Bestand zu wählen: "Gliederung", "Verzeichnungseinheiten", "Konkordanz" sowie "Statistik".
In der Gliederung ist es möglich, sich von jedem einzelnen Gliederungspunkt aus direkt an den Anfang der Verzeichnung der ausgewählten Archivaliengruppe zu stellen.
Der Link "Verzeichnungseinheiten" führt zum Beginn des Bestandes. Die Archivalieneinheiten werden in einer Kurzform angezeigt. Bei Gebrauch des Links "mehr..." erscheint die Verzeichnung vollständig. Bei jeder Vollanzeige wird orangefarben der genaue Ort im Gliederungssystem eines Bestandes mitgeteilt. Eine Navigation innerhalb des Bestandes ist durch Pfeile an den Seitenanfängen und -enden möglich. Am Ende einer Übersichtsseite kann auch eine Signatur direkt zur Suche eingegeben werden.
Bei neuverzeichneten Beständen ist über den Link "Konkordanz" eine Auflistung der früheren Signaturen mit Angabe der jetzt gültigen einsehbar.
Mit dem Link "Statistik" lassen sich Informationen zum Umfang eines Bestandes sowie seiner einzelnen Archivaliengruppen abfragen.
Zugang zu Geschichte, Gliederung und Verzeichnungseinheiten des ausgewählten Bestandes ist auch über die linke Randleiste möglich.
Hilfe zum Register Personen / Körperschaften
In dem Register der Personen und Körperschaften sind alle Briefabsender und -empfänger alphabetisch recherchierbar.
Die Recherche kann direkt mit der Eingabe eines Namensanfangs oder mit Auswahl nach Anfangsbuchstaben erfolgen. Körperschaften sind unter dem Ortsnamen ihres Sitzes verzeichnet.
Die Liste nennt zunächst die Trefferzahl für jeden einzelnen Eintrag. Bei der Ansicht der Treffer, die in einer nummerierten Liste geboten werden, erscheint zunächst eine Kurzform der Verzeichnung, die mit dem Link "mehr..." vervollständigt werden kann. In der vollständigen Form ist stets der genaue Ort im Gliederungssystem eines Bestandes orangefarben angezeigt. Durch Pfeile ist die Möglichkeit gegeben, die benachbarten vollangezeigten Treffer aufzurufen, ohne in die Trefferliste zurückkehren zu müssen.
Außerdem stehen in diesem Register noch zwei Funktionen zur Verfügung, mit deren Hilfe zusätzliche Informationen zu den Personen und Körperschaften eingeblendet werden können. Mit "Funktionen einblenden" werden Briefabsender und Briefempfänger getrennt aufgeführt, mit "Zusätze einblenden" erhalten nicht näher bestimmte Personen weiterführende Kennzeichnungen durch Angaben zu verwandtschaftlichen Beziehungen oder zu Beruf oder Aufenthaltsort.
Die Sigle EVz hinter einer Trefferzahl weist darauf hin, dass eine Einzelverzeichnung von Briefen vorliegt.
Bei der Suche ist darauf zu achten, dass in der Schreibung von Vornamen C und K alternativ gebraucht sein können, z.B. Carl oder Karl.
Beispiel
Suche nach Christoph Martin Wieland als Briefabsender:
Im Register Personen / Körperschaften erst den Buchstaben "w", dann die Buchstabenkombination "wi" auswählen. Es erscheint eine Liste aller Registereinträge, die mit "wi" beginnen. Durch Auswahl des Links "Funktionen einblenden" werden die entsprechenden Registereinträge, aufgeteilt nach Briefabsender und Briefempfänger, angezeigt. Wenn der Registereintrag "Wieland, Christoph Martin" in Funktion als Briefabsender ausgewählt wird, erscheint eine Kurzübersicht aller zugehörigen Archivalieneinheiten.
Für komplexe Suchanfragen, wie z.B. Kombinationen mit Datierung und Ortsangaben oder Briefwechsel zwischen zwei Personen, ist die Recherchemöglichkeit "Briefsuche" zu nutzen.
Im Wortregister sind sämtliche Begriffe aus den inhaltlichen Beschreibungen der Archivalieneinheiten erfasst. Namen von Briefabsendern und -empfängern sind vollständig nur über das Register der Personen und Körperschaften oder die Briefsuche recherchierbar.
Die Recherche kann direkt mit der Eingabe eines Wortanfangs oder mit Auswahl nach Anfangsbuchstaben erfolgen.
Bei der Ansicht der Treffer, die in einer nummerierten Liste geboten werden, erscheint zunächst eine Kurzform der Verzeichnung, die mit dem Link "mehr..." vervollständigt werden kann. In der vollständigen Form ist stets der genaue Ort im Gliederungssystem eines Bestandes orangefarben angezeigt. Durch Pfeile ist die Möglichkeit gegeben, die benachbarten vollangezeigten Treffer aufzurufen, ohne in die Trefferliste zurückkehren müssen.
Die Suchbegriffe sind zur schnelleren Auffindung gelb unterlegt.
Bei der Suche ist darauf zu achten, dass bei zitierten Titeln oder Textstellen die alte Rechtschreibung beibehalten ist, z.B. "th" statt "t" oder "ey" statt "ei".
Beispiel
Suche nach dem Begriff "Garten":
Im Wortregister erst den Buchstaben "g", dann die Buchstabenkombination "ga" auswählen.
Es erscheint eine Liste aller Registereinträge, die mit "ga" beginnen. Wenn der Registereintrag "garten" ausgewählt wird, erscheint eine Kurzübersicht aller Archivalieneinheiten, die den Begriff "Garten" enthalten.
Für komplexe Suchanfragen, wie z.B. Kombinationen von zwei Suchbegriffen, ist die Recherchemöglichkeit "Volltextsuche" zu nutzen.
Mit der Volltextsuche ist es möglich, Begriffe aus den inhaltlichen Beschreibungen der Archivalieneinheiten aufzufinden. Namen von Briefabsendern und -empfängern sind vollständig nur über das Register der Personen und Körperschaften oder die Briefsuche recherchierbar. Ein Suchbegriff kann allein oder in Kombination durch "und" oder "oder" mit einem zweiten Suchbegriff zur Recherche gegeben werden. Jeder der beiden Suchbegriffe kann eingegrenzt werden durch die Modalitäten "exakt", "beginnt mit", "endet mit" und "enthält". Die Suche ist auch auf einen bestimmten Bestand oder auf Ordnungsgruppen einschränkbar.
Bei der Suche ist darauf zu achten, dass bei zitierten Titeln oder Textstellen die alte Rechtschreibung beibehalten ist, z.B. "th" statt "t" oder "ey" statt "ei".
Aufeinanderfolgende Einzelrecherchen werden aufgelistet und können bei Bedarf wiederholt werden (siehe "Suche wiederholen" am Ende der Suchmaske).
In den Texten der Treffer sind die Suchbegriffe gelb bzw. grün unterlegt. Die Trefferliste ist nummeriert. Mit dem Link "mehr..." ist es möglich, sich die volle Verzeichnung einer Archivalieneinheit anzeigen zu lassen. Durch Pfeile ist die Möglichkeit gegeben, die benachbarten vollangezeigten Treffer aufzurufen, ohne in die Übersichtsliste des Suchergebnisses zurückkehren müssen. Der genaue Ort im Gliederungssystem eines Bestandes ist orangefarben ausgewiesen.
Beispiel
Suche nach Archivalieneinheiten im Bestand Arnim-Brentano, die die Begriffe "Sammlung" und "Erzählung", auch in Wortzusammensetzungen, enthalten:
- Eingabe von "sammlung" im Feld [Suchbegriff 1]
Sobald die Suchmaske zur Volltextsuche über die linke Randleiste neu aufgerufen wird, ist diese Suche in der Liste der wiederholbaren Recherchen verfügbar.
- Eingabe von "erzählung" im Feld [Suchbegriff 2] (Umlaute müssen nicht aufgelöst werden)
- Auswahl von "und" als Verknüpfungsoperator
- Auswahl von "enthält" jeweils aus der Liste hinter den Eingabefeldern der Suchbegriffe
- Auswahl des Bestands "Arnim-Brentano" aus der Bestandsliste
- Betätigen des Buttons "Suchen"
Briefe sind in der Regel summarisch verzeichnet, d. h., es werden Stückzahl, Blattumfang und Zeitraum einer Korrespondenz, gegebenenfalls auch Couverts und Überlieferungsformen, wie Konzepte oder Abschriften, angegeben sowie Beilagen genannt. Korrespondenzen aus den bedeutenden Nachlässen liegen zum Teil bereits zusätzlich in Einzelverzeichnung vor. Dabei werden das genaue Datum eines Briefes und seine Stelle in der jeweiligen Archivalieneinheit mitgeteilt, in vielen Fällen auch ein Druckort in einer anerkannten kritischen Briefausgabe.
In beiden Verzeichnungsarten kann wahlweise gesucht werden. Die Suche in der summarischen Verzeichnung führt in jedem Fall zu einem gesicherten Ergebnis, während die Einzelverzeichnung nur dort Treffer erzielt, wo vorhandene Korrespondenzen bereits einzeln verzeichnet worden sind.
Die Namen von Empfängern und Absendern können für die Suche wahlweise exakt eingegeben werden oder mit den Modalitäten "beginnt mit" und "enthält". Die Suche kann einzeln erfolgen, es besteht aber auch die Möglichkeit, nach einem Briefwechsel zwischen zwei Personen zu recherchieren. Einschränkungen der Recherche auf Bestände, Jahr, Empfangs- und Absendeorte, dies alles auch in Kombination, sind einstellbar. Die Suchergebnisse lassen sich unterschiedlich sortieren nach Signatur, Datierung, Empfänger und Absender.
Bei der Suche ist darauf zu achten, dass in der Schreibung von Vornamen C und K alternativ gebraucht sein können, z.B. Carl oder Karl.
Aufeinanderfolgende Einzelrecherchen werden aufgelistet und können bei Bedarf wiederholt werden (siehe "Suche wiederholen" am Ende der Suchmaske).
Nach Betätigen des Buttons "Suchen" erscheint eine nummerierte Trefferliste. Die Signaturen dienen als Link zur Vollanzeige. Durch Pfeile ist die Möglichkeit gegeben, die benachbarten vollangezeigten Treffer aufzurufen, ohne in die Übersichtsliste des Suchergebnisses zurückkehren müssen. Der genaue Ort im Gliederungssystem eines Bestandes ist orangefarben ausgewiesen.
Erfolgte eine Suche in der summarischen Verzeichnung, signalisiert die Sigle EVz neben der Signatur, dass darüber hinaus eine Einzelverzeichnung der Archivalieneinheit vorliegt. Bei der Suche in der Einzelverzeichnung ist die weitere Verfahrensweise dieselbe wie bei der Suche in der summarischen Verzeichnung. In der Vollanzeige der Signaturen der Einzelverzeichnung folgt auf die summarischen Angaben für die Archivalieneinheit die blattweise aufgelistete Einzelverzeichnung, wobei die Stelle des ausgewählten Briefes gelb unterlegt ist.
Beispiel
Suche nach einem Briefwechsel zwischen Johann Gottfried Herder und Johann Kaspar Lavater im Jahr 1776 in der Einzelverzeichnung, sortiert nach Datierung:
- Auswahl von "Suche in Einzelverzeichnung"
Sobald die Suchmaske zur Briefsuche über die linke Randleiste neu aufgerufen wird, ist diese Suche in der Liste der wiederholbaren Recherchen verfügbar.
- Eingabe von "herder, johann gottfried" im Feld [Empfänger]
- Eingabe von "lavater" im Feld [Absender]
- Auswahl von "beginnt mit" jeweils aus der Liste hinter den Eingabefeldern für Empfänger und Absender
- Auswahl von "Briefwechsel"
- Eingabe von "1776" in das Feld [von Datum]
- Eingabe von "1776" in das Feld [bis Datum]
- Auswahl von "Datierung" im Feld [Sortieren nach:], das zweite Sortierfeld bleibt leer
- Betätigen des Buttons "Suchen"
Hinweis zur Eingabe von Datierungen
In der Suchmaske zur summarischen Verzeichnung ist nur die Angabe eines Jahres möglich. Die Eingabe erfolgt als vierstellige Zahl, z.B. 1776.
In der Suchmaske zur Einzelverzeichnung können sich Datierungsangaben von der Angabe eines Jahres über die Angabe von Zeiträumen bis hin zur Angabe eines Tages erstrecken. Die Eingabe erfolgt in der Form jjjjmmtt, d.h. erst eine vierstellige Jahresangabe, gefolgt von einer zweistelligen Monatsangabe und einer zweistelligen Tagesangabe.
Beispiele
Suche nach Briefen
- vom 07.12.1776: Eingabe von 17761207 im Feld [von Datum] und im Feld [bis Datum]
- im Jahr 1830: Eingabe von 1830 im Feld [von Datum] und im Feld [bis Datum]
- im Zeitraum August 1775 bis März 1776: Eingabe von 177508 im Feld [von Datum] und 177603 im Feld [bis Datum]